Allgemein · Handwerk

DIY Holz biegen: Variante 1. Teil 1

Nachdem mir meine letzte Lampe sehr gefallen hat möchte ich es mir bei meiner nächsten nicht ganz so einfach machen. Diesmal will ich den Lampenschirm aus gebogenem Holz machen. Hier möchte ich auf die Möglichkeit eingehen Schichtholz zu biegen.

1.

Als erstes benötigt man geeignetes Holz. am besten Hartholz. Ich verwende hier Holz aus einem 3cm Eichenbrett. Entlang der Faser wird das Holz in dünne Streifen geschnitten. Die Streifen haben in meinem Fall dann eine Maße von 700 x 30 x  5 Millimeter. Je dünner man die Streifen schneidet umso eher kann man diese biegen ohne das einzelne Hölzer beim biegen brechen.

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2.

Da das ganze ja später eine Schreibtischlampe werden soll benötige ich eine Nut in dem späteren Holzstück um dort den LED-Streifen einzukleben. Hierzu fräse ich in zwei der Hölzer eine 10mm breite und 500mm lange Nut so dass ich nach dem verleimen eine ca. 10mm Nut habe.

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3.

Jetzt benötigen wir eine Form in der wir später unsere Holzstreifen verleimen bzw. Laminieren können. Dazu habe ich mir ein günstiges Reststück einer Arbeitsplatte besorgt. Mit einem improvisierten  Zirkel zeichnet man den Radius auf die Platte.

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Eine zweite Linie zeichnen wir in der Breite des späteren Holzstücks parallel dazu. Jetzt wird an beiden Linien entlang mit der Stichsäge gesägt.  Das ist jetzt unsere Pressform.

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Da wir zwischen den beiden Teilen später mit Schraubzwingen sehr viel Druck aufbauen wollen müssen wir diese Zwingen auch irgendwo ansetzen. Entsprechend der möglichen Ansatzpunkte wird nun mit der Lochsäge ein Stück herausgeschnitten um dort die Zwinge ansetzen zu können.

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4.

Nach einem trockenen Probelauf kann man nun die Hölzer einleimen. Wie immer gilt: Nicht am Leim sparen und alles was rausquillt hält nicht.

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Die Leimbahnen werden dann mit dem Finger flächig auf dem Holz verteilt. Anschließend wird das Paket zusammengedrückt und möglichst präzise in die Vorrichtung geklemmt. Dann wird möglichst gleichmäßig viel Druck ausgeübt bis der Leim überall herausquillt. Wenn es richtig funktioniert hat sollten keine größeren Fugen zu sehen sein.  Anschließend lässt man das Ganze möglichst lange Aushärten. Da die ganze Konstruktion unter Druck steht lässt man vielleicht auch mal eine Nacht vergehen.

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So. Bei mir härtet der Leim aus. Sobald ich weiter komme werde ich berichten.

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